Der Therapiebegleithund

 
Wir haben Welpen

Therapiebegleithunde im Einsatz Die allgemeine Wirkung von Hunden auf Menschen ist bekannt – das Wohlbefinden wird gesteigert und damit die Lebensfreude.
Hunde begegnen jedem Menschen wertfrei. So können sie auf verschiedenen Ebenen wertvolle Vermittler sein – als sozialer Katalysator und Medium, als Eisbrecher und Brückenbauer, als Co-Therapeut und Animateur sind sie unentbehrliche Begleiter mit unterstützender Funktion in vielen Bereichen des menschlichen Lebens geworden.

Die Anwesenheit von Hunden und der direkte Kontakt zu ihnen kann eine besondere Auswirkung und heilsamen Einfluss auf die menschliche physische und psychische Verfassung haben.
Die Erfolge der tiergestützten Therapie mit Hunden, die positiven Auswirkungen des Einsatzes von Hunden in der Pädagogik und die erhebliche Verbesserung der Lebensqualität durch tiergestützte Fördermaßnahmen mit Hunden sind inzwischen wissenschaftlich belegt und anerkannt.

Mittlerweile interessieren sich vermehrt die Spezialisten der unterschiedlichen Fachbereiche und erkennen das enorme Potenzial, welches im sozialen, pädagogischen, psychologischen und therapeutischen Einsatz eines ausgebildeten und professionell geführten Therapiebegleithundes liegen kann.

Das Therapiebegleithundeteam

Professionell geführt bedeutet, der/die TherapiebegleithundeführerIn reagiert sensibel auf das Verhalten des Hundes Das Therapiebegleithunde-Teamund der Menschen, die betreut werden. Durch die Körpersprache des Hundes ist es dem/der TherapiebegleithundeführerIn möglich, den Hund rechtzeitig aus Stresssituationen zu nehmen, ihm eine Pause zu gönnen, einen Einsatz vielleicht sogar abzubrechen. Hier zählt der Tierschutzgedanke: einem Hund, dem es nicht zu hundert Prozent gut geht, ist es nicht zuzumuten die Arbeit zu verrichten.

TherapiebegleithundeführerInnen haben im Idealfall ein pädagogisches Grundwissen in den Bereichen Kinder (auch verhaltenskreative), Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen.
Um als Therapiebegleithundeteam arbeiten zu können, ist die Voraussetzung eine solide Ausbildung, und zwar sowohl für den Hund, als auch für den Mensch. Nur als geschultes und eingespieltes Team sind beide erfolgreich einsetzbar, ohne sich selbst und anderen zu schaden.

Meine Therapiebegleithunde

Staatliches Therapiebegleithunde Logo Meine 5 Shelties haben die Ausbildung zu Therapiebegleithunden. Ace und Xandi, die beiden 10-jährige Rüden, Seffi, die 8 jährige Hündin und unsere beiden jüngsten, Anabell und Ashley (6 Jahre) begleiten mich in Spielgruppen, wir besuchen Kindergärten und Schulen. Kinder lernen den Umgang mit Hunden, wir spielen gemeinsam, und vor allem wird gekuschelt und gestreichelt. Kinder, die sich vor Hunden fürchten, können ganz langsam Kontakt aufnehmen.
Wir besuchen auch große und kleine Menschen, die Angst vor Hunden haben. Diese Menschen werden langsam mit den Hunden vertraut gemacht, lernen die Körpersprache des Hundes kennen und werden dadurch sicherer im Umgang mit dem Tier.

Auch in der Erziehungs- und Familienberatung spielt die Anwesenheit des Therapiebegleithundes eine vermittelnde Rolle. Auf verhaltenskreative Kinder wirkt der Hund meist beruhigend und über den Hund wird häufig ein Gespräch möglich.
Auch in Senioren- und Pflegeheimen kommen meine Hunde zum Einsatz. Durch den einfühlsamen Umgang mit alten und beeinträchtigten Menschen bringen sie ihnen viel Freude. Für mich ist es immer wieder faszinierend zu beobachten, wenn die Hunde genau wissen, was jeder einzelne Mensch gerade braucht. Bei manchen sind sie lebhaft, bei anderen wiederum liegen sie einfach nur da und warten, bis sich der Mensch beruhigt, oder die Hand zum Streicheln ausstreckt.

Ich achte gut darauf, dass sich die Hunde nicht überanstrengen, denn diese Einsätze sind für sie doch eine Menge Arbeit und natürlich können sie auch in Stress geraten. Da ist es meine Aufgabe, die Hunde zu unterstützen und bei Bedarf auch einmal einen Besuch abzubrechen. Schon vor dem Einsatz muss klar sein, dass die Hunde gesund sind und sich wohl fühlen. Sie haben alle vorschriftmäßigen Impfungen, werden regelmäßig entwurmt und werden bei Krankheit dem Tierarzt vorgestellt.
Die Hunde leben im Familienverband, sie dürfen mit unseren Kindern, Katzen und Schildkröten außerhalb der „Dienstzeit“ ganz normale Hunde sein!

Ashley
Anabell
Alice
Amylou